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1. Etappe von Wolfenbüttel nach Halle

Der Abschied war echt schwer.


Bei der Länge der Tour habe ich mich das erste mal in Wendessen gefragt, ob das alles so richtig ist was ich hier so mache. Ich bin gespannt, wann das erste mal das Gefühl aufkommt wirklich auf der Reise zu sein und wann man das erste mal spürt wirklich weit weg zu sein. Heute habe ich diesen Zustand definitiv nicht erreicht.


Die Strecke bis zur ehemaligen Grenze an der B79 entlang bin ich schon oft gefahren - nix neues. In Sachsen-Anhalt ging es dann überwiegend über Wirtschaftswege und Panzerplatten-Pfade durch Ackerland. Da der Weg autofrei war und das Wetter gut, hat sich meine Stimmung aufgehellt.


Hinter Staßfurt bin ich dann auf den Saale-Radweg gefahren. Wiedererwartend habe ich hier einen ganzen Sack voll Höhenmeter gesammelt. Von Wegen am Fluss ist's flach. Entlang der Saale war es auch wirklich schön - mal abgesehen von zwei Regenschauern. Hier habe ich dann auch das erste Mal gemerkt, dass das heute ein langer Tag wird.


Aber am ersten Tag wollte ich auch etwas Strecke machen und nicht schon in Halberstadt die erste Nacht verbringen. So habe ich es dann doch bis nach Halle geschafft.



Morgen früh kommt Stefan Dombrowski, mein alter Freund aus jugendlichen Pfadfinderzeiten dazu. Dann fahren wir drei Tag zusammen - geplant ist bis nach Regensburg. Da freue ich mich schon richtig drauf.

Und hier der heutige Tag aufgehellt mit Bildern und Musik!



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